Reserverad mitnehmen, Ja oder Nein?

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In diesem Video geht es nochmals darum, ob es sinnvoll ist im Wohnmobil ein Reserverad mitzunehmen oder nicht. Endgültig kann ich es auch nicht beantworten, wie im Video erwähnt, hängt es von vielen verschiedenen Faktoren ab.
Helmut aus Östereich hat mir folgendes geschrieben:
Eine Statistik besagt, dass ein Kraftfahrzeug im Schnitt alle zehn Jahre einmal einen Reifenschaden erleiden kann. Hartmut fährt 700.000 Kilometer ohne einen Reifenschaden, ein anderer hat drei bei einer Tour.
Ich schildere euch folgendes Szenario: Ein schweres Wohnmobil bleibt mit einem Reifenschaden vorn links am Wochenende auf der Autobahn an einer Stelle ohne oder mit einem halben Pannenstreifen oder auch in einem der zahlreichen Tunnel stehen. Der Lenker oder die Lenkerin hat kein Ersatzrad mit, weiß nicht genau wo er/sie ist, und kennt als Helfer nur die gelben oder roten Engel ADAC und ÖAMTC oder ARBÖ.

Nun möchte ich euch folgende Vorgangsweise empfehlen.

Beim Anhalten so weit wie möglich nach rechts fahren.
Warnblinkanlage einschalten und Warnweste anziehen.
Die nächste Notrufsäule suchen und einen Notruf absetzen. An einer Notrufsäule muss man nicht erklären wo man ist, der Standort wird gesehen. Dort meldet sich ein Mitarbeiter der ASFINAG, der sehr rasch eine Alarmierungskette aller notwendigen Einsatzorganisationen in die Wege leitet. Weil hier ist Gefahr in Verzug!
Alternativ kann man auch den Euronotruf 112 wählen, um eine Absicherung durch ein Einsatzfahrzeug mit Blaulicht zu organisieren. Seinen genauen Standort kann man auf einer Kilometrierungstafel alle 500 Meter oder an einem Lichtmasten sehen.

Ist ein Ersatzrad vorhanden, kann der Automobilclubmechaniker es auch montieren. Die Absicherung und Sperre der ersten Fahrspur erfolgt auf Autobahnen in Österreich durch die Traffic Manager in Wien und Linz oder durch den Streckendienst der ASFINAG auf allen anderen Autobahnen und Schnellstraßen oder auch durch die Polizei. Alarmiert werden diese Einsatzkräfte über den Notruf oder direkt über das Servicecenter der ASFINAG unter 0800 400 12 400 (steht auf der Go-Box und allen Rechnungen).

Ist aber kein Ersatzrad vorhanden, wird das Pannenfahrzeug durch die Feuerwehr oder ein Abschleppunternehmen von der Autobahn gebracht. Erst jetzt kann man einen neuen Reifen organisieren.

Es muss also jeder für sich entscheiden, ob man das Risiko in Kauf nimmt und im Falle einer Reifenpanne dann erst einen neuen Reifen organisieren muss.
Weitere Informationen unter:

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18 Gedanken zu „Reserverad mitnehmen, Ja oder Nein?

  • 29. Juni 2018 um 10:35
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    Vielen Dank, recht informatives Video. Wir hatten mit unserem Wohnwagen schon eine Reifenpanne, statistisch gesehen, wenn wir irgendwann einen Kastenwagen haben, könnten wir wieder dran sein 🤔🤣. Also Reserverad besser mitnehmen 😎.

    Antwort
  • 29. Juni 2018 um 11:12
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    Mittlerweile habe ich mich so an eure Videos gewöhnt, dass ich mir sogar Sachen ansehe, die mich gar nicht so interessieren. 🙂

    Antwort
  • 29. Juni 2018 um 11:55
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    Reserverad mitnehmen ,das ist wichtig!😎.

    Antwort
  • 29. Juni 2018 um 13:59
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    Wieder ein gutes video zum Thema Reifen Danke dafür. Ich hatte auch schon eine Reifenpanne mit einem Bürstner Mobil mit doppel Achse und einer Länge von 9 Metern. Ich könnte in diesem Fall das womo gut an die Rechte Standspur zum anhalten bringen, der ADAC konnte den Reifen mit Felge abnehmen (mit 3 Wagenheber) und ich habe meine Fahrt ohne Reifen vorsichtig bis zur Ausfahrt vortgesetz, im nächsten Ort noch ein paar Km. Weiter gab es einen guten Reifendiens der mir einen neuen Reifen auf meiner Felge aufzog. Das alles ging nur durch die Doppelachse und gute Straßen, sonst hätte meine Bremsscheibe auf dem Strassenbelag aufgesetzt , der ADAC Wagen ist auf der gesamten Strecke hinter mir mit Gelber Rundumleuchte gefahren als Absicherung, so ist alles gut gegangen.

    Antwort
  • 29. Juni 2018 um 16:38
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    Autos haben ja mittlerweile kaum noch Reserveräder, am WoMo macht es meiner Meinung nach noch weniger Sinn, weil ich mein Zuhause ja dabei habe und überall übernachten kann. Ich hatte (mit PKW’s) auf 1 Mio. Kilometer einen platten Reifen und das habe ich zuhause festgestellt.
    Man sollte aber auf Luftdruck und Alter der Reifen achten um dadurch resultierende Schäden zu vermeiden.

    Antwort
  • 29. Juni 2018 um 16:41
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    Danke für das tolle und sehr informative Video, prima!
    Ich kann aus meiner Erfahrung jedem raten, ein Ersatzrad mitzunehmen, selbst dann, wenn es nur mit fremder Hilfe getauscht werden kann.
    Ohne Ersatzrad hat man schnell 1-2 Tage Zeitverlust!

    Antwort
  • 29. Juni 2018 um 16:55
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    👍 👍 👍 👍 👍 Schöne Grüße aus Gifhorn

    Antwort
    • 1. Juli 2018 um 20:38
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      Wilhelm Menzel Bad Münder
      Hallo Hartmut
      Ich habe in Norwegen schon eine Reifenpanne gehabt, und war froh ein Reservereifen gehabt zu haben. Fahren seit 2 Jahren ein neueues Wohnmobil 3,5t , dort habe ich unter den Fiatflachrahmen auch ein Reserverad montiert. Ich verzichte lieber auf etwas anderes, und gehe auf Nummer sicher.

      Antwort
  • 29. Juni 2018 um 18:46
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    Hallo Hartmut,
    Schönes Thema.
    Im Jahrhundertsommer 2003 war ein guter Bekannter mit seinem Mercedes Clouliner in Südfrankreich, mußte dort weg wegen Waldbränden. Auf der Autobahn platzte Sonntags dann einer der Zwillingshinterreifen. Abschleppen zur nächsten Werkstatt, warten bis Montag morgens, dann Heimreise. Abends angekommen, tagsüber 40°, Asphalt gefühlt kochend heiß, dann spontane Willkommensfeier im Garten, dann Riesenknall, dachten eine Fensterscheibe sei eingeschlagen worden, nein – nochmal einer der Hinterreifen geplatzt.
    Also – wohl mit Hilfe der Hitze? – innerhalb von 48 Stunden zweimal ein Reifen geplatzt. In diesen Situationen hilft wohl nur ein Ersatzreifen.
    Trotzdem euch allen allzeit eine gute Fahrt.
    Grüße aus Düsselstadt.

    Antwort
  • 29. Juni 2018 um 22:25
    Permalink

    Wie du schon Eingangs gesagt hast: abschließend kann man nicht ja oder nein sagen. Und ganz besonders wichtig ist die Fahrsituation. In Marokko z. B. würde ich einen Ersatzreifen mitnehmen, aber auch Schläuche, die schnell gewechselt sind. Hier in Europa (Norwegen bis Portugal) habe ich in 40 Jahren noch keinen gebraucht. Einmal das Reparaturset… das war’s.

    Alles in allem wieder interessant und informativ.

    Antwort
  • 29. Juni 2018 um 22:36
    Permalink

    ADAC reicht völlig aus in Europa , was willste den alles Mitschleppen . Wenn du keine Stempel zum hochpumpen am Wohnmobil hast brauchst du ja noch nen Wagenheber . Notfallset verwenden und danach neuen Reifen kaufen .

    Antwort
  • 29. Juni 2018 um 22:44
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    👍 RESPEKT 👏👏👏
    VG aus FRANKEN

    Antwort
  • 30. Juni 2018 um 2:47
    Permalink

    Hallo , hier ist die Inge aus Nordenham .
    Im letzten Jahr ist uns ein Reifen geplatzt . Wir waren in Dänemark unterwegs und gerade von der Autobahn runter. In den Ortschaften sind am Anfang und Ende immer solche Huckel . In die Stadt hinein , gleich nach dem Huckel knallte es . Der rechte hintere Reifen ist geplatzt . Wir haben ein Womi von 3,5 Tonnen . Mein Mann ist sehr sehr genau mit der Fahrtüchtigkeit seines Womis . Das uns sowas passiert hätte er nicht gedacht . Leider war der Wagenheber der zum Womi gehörte gleich kaputt gegangen . Er war nicht gut zu handhaben und man konnte ihn nicht richtig drunter bekommen da der Reifen schnell die Luft verlor . Wir hatten Glück das in dem Haus an dem wir standen ein junger Mann wohnte der aus seiner Werkstatt einen grossen professionellen Wagenheber zauberte !!! So ein Glück !! Da ging dann alles ganz schnell. Was nützt dir ein Reserverad wenn der Wagenheber unter dem Womi bricht ?!
    Gleich nach dieser Episode sind wir zu – Biltema – gefahren und haben uns einen grösseren Wagenheber gekauft . Damit kann man auch schwerere Womis hoch kurbeln und unseres hält er auf jeden Fall . Der andere war für unser Gewicht zugelassen und nicht alt !! Aber er knackte sooo weg ! Wir waren froh einen Ersatzreifen mitgenommen zu haben . Mein Mann hat dann gleich als wir zu Hause waren den linken Reifen hinten auch neu gemacht . Muss wohl so gemacht werden ! Ich kenne mich nicht damit aus aber mein – Schrauber Opa – umso mehr ! Ich bin die Strick Oma Inge und Grüsse dich und deine Frau 🤗 Tschüss😀

    Antwort
  • 30. Juni 2018 um 11:01
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    Haben wir auch im Wohnwagen. Wir hoffen mal nicht das wir es brauchen. Ist natürlich sehr schwer.

    Antwort
  • 1. Juli 2018 um 0:13
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    Werde mal nächste Woche unter meinem Wohnmobil schauen wie mein Ersatzreifen aussieht …..vor allen Dingen die Felge ich denke mal sie ist total verrostet lieben gruß und danke schön für den tollen Bericht…….👍

    Antwort
  • 5. Juli 2018 um 21:28
    Permalink

    Wir sind erst vor ein paar Tagen auf Deinen Kanal gestoßen, weil wir uns für die anstehenden Sommerferien ein Wohnmobil gemietet haben, womit wir auch ein paar Camping-Videos für unseren Kanal drehen und natürlich Europa entdecken wollen. Da sind Deine Stellplatzberichte und Tipps und Tricks für uns als „Camping-Neulinge“ wirklich sehr hilfreich, um einen Einblick in das Thema zu erhalten. Es macht wirklich Spaß, Dir bei Deinem Hobby zuzusehen und mit welcher Freude Du Camper bist. Da wird unsere Vorfreude auf‘s Camping gleich doppelt so groß. Danke dafür! 😉 Bye bye und bis zum nächsten Mal 👨‍👩‍👦‍👦🍀

    Antwort
  • 11. Juli 2018 um 8:09
    Permalink

    Danke für die tollen Infos, da waren wieder nützliche Tipps dabei 👍 Lg aus Innsbruck Walter

    Antwort
  • 25. September 2018 um 4:12
    Permalink

    Sehr gut, muß man haben

    Antwort

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